Der Duft der Blüten – lieblich, betörend, unliebsam

"Wir sind ein Spiegel derer, mit denen wir uns umgeben - Eine Decke in der einen und einen Korb mit frischem Tee und Cupcakes in der anderen Hand schlendere ich, auf der Suche nach einem lauschigen Plätzchen für eine Pause, durch meinen Garten. Mich zieht es zu den Sträuchern und Büschen, die, mal breit und buschig, mal aufrecht und sparrig, entlang des Gartenzauns wachsen. Im Laufe der Jahre, habe ich hier immer mal wieder ausgemistet. So mancher starb ab, den ein oder anderen riss ich aus, weil er den anderen die Luft zum Atmen nahm oder weil ich den Duft seiner Blüten nicht ertrug. Unterschiedlich sind sie und doch, versuche ich auf ein harmonisches Bild zu achten. Nicht selten schneide ich hier und da zurecht, was das harmonische Bild stört. Besonders die frechen Zweige der Sträucher aus dem Vorgarten, bahnen sich immer wieder einen Weg über den Zaun hindurch. Von Zeit zu Zeit, verteile ich etwas Dünger an die, deren Wuchs zu verkümmern droht oder helfe hier und da sie vor Schädlingen zu schützen. Zugegeben, manchmal müssen sie länger ohne meine Unterstützung auskommen, doch habe ich Zeit und Energie, oder ist es gar ein Notfall, dann bekommen sie all meine Aufmerksamkeit und Liebe." [...]