Düngen – braucht wirklich jeder das Gleiche?

Was braucht der Mensch? - "Seit einiger Zeit unterhalte ich mich mit einem Bekannten immer mal wieder über das Thema Liebeskummer. Warum? Weil wir ihn eben beide momentan habe, wenn auch die Situationen völlig andere sind. Aber die Sehnsucht, das Vermissen, kennen wir beide. Nun versuchen wir uns gegenseitig zu helfen und geben uns Ratschläge. Doch irgendwie treffen die nicht auf fruchtbaren Boden. Warum nicht? Ich kann seine nicht annehmen, weil sie fernab meiner Überzeugungen liegen und er kann meine nicht annehmen, weil er eine andere Vorstellung vom Leben hat. Wieder einmal wird mir bewusst, dass wir die Situation des anderen immer nur aus unserer Position heraus betrachten. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, denn manchmal kann es dem anderen helfen, seine Situation einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Dennoch sagt der Ratschlag mehr über uns als über ihn aus." [...]

Am Boden

Langsam muss ich mir eingestehen, dass die letzten drei Jahre mehr in mir kaputt gemacht haben, als ich bisher glauben wollte. Ich frage mich, was wohl passiert wäre, wenn ich das nicht durchgezogen hätte. Wenn ich auf mein Bauchgefühl, anstatt auf meinen Verstand gehört hätte. Wo wäre ich jetzt? Und viel wichtiger: Wie würde es … Am Boden weiterlesen

Ein Apfelbaum ohne Äpfel

Selbstbewusstsein - kann man das kaufen? ""Man muss an sich selbst glauben, das ist das Geheimnis." ~Charlie Chaplin~ Ah! Da war das Problem! Danke Herr Chaplin. Glaube an mich selbst... kann man das irgendwo kaufen? Vielleicht gebraucht, auf eBay oder so? Moment, das lässt sich doch herausfinden..." [...]

Veranda aufräumen statt Garten umgraben

Druck ablassen und aushalten "Ich stehe hier, mit meiner Zeichnung in der Hand. Vor mir eine brach liegende Fläche. Schön und gut. Ich habe also eine Vorstellung davon, wie mein Leben aussehen soll. Auch Raum habe ich dazu. Aber wie zur Hölle, erwecke ich diese Vorstellung jetzt zum Leben? In meinem Kopf wirbelt es herum... ..."

„Dein Garten ist zu unordentlich“

Anforderungen? - Ein Befreiungsschlag "Ein herrlicher Sommertag. Entspannt liege ich mitten auf der Wiese in der Sonne und döse vor mich hin. Da klopft es an mein Gartentor. Unerwarteter Besuch? Wie herrlich! Ich freue mich immer über Besuch und so springe ich erwartungsvoll auf. Als ich das Tor öffne, warten dort gleich mehrere Besucher, die um Einlass bitten. Aber gerne doch! Ich lass sie herein und bitte sie, an meiner langen Tafel auf der Wiese Platz zu nehmen. Als ich mit Kaffee und Kuchen zurückkomme, blicken die fünf Besucher mir skeptisch entgegen. "Nanu", denke ich "was ist denn passiert?". Unsicher stelle ich das Tablett in die Mitte des Tisches und bitte meine Gäste, sich zu bedienen. "Teil doch erstmal die Tassen und Teller aus", fordert mich die ältere Dame mit dem Blumenkleidchen auf. Ich fühle mich unangenehm berührt...."

Der Besuch des Trauerschwans

Ohne Nähe keine Wunden...oder? "...Meine Augen brauchten etwas, um sich nach dem Lesen unter der Tischlampe an die Dunkelheit zu gewöhnen. Ich starte Richtung Teich, hörte das sanfte Platschen auf dem Wasser und dann wieder ein Tröten. Diesmal leiser, unaufgeregter. Bis ich ihn sah. Er schwamm inmitten meines Teiches, zwischen den bereits erblühten Seerosen und reckte seinen langen Hals in die Nachtluft ehe er sich mit ausgebreiteten Flügeln aufrichtete und sich schüttelte. Ich wich zurück. Sein Anblick zog einen Schraubstock um meine Brust. Ich hoffte noch, er würde nur kurz Rast machen, doch dann schob er seinen roten Schnabel unter seinen schwarzen Flügel und mir war klar, er würde bleiben. Der Trauerschwan...."

Schaufel für Schaufel – liebevolles Umgraben

Veränderung - der zaghafte erste Schritt "Guten Morgen! Guten Morgeeeeeen!! GUTEN MORGEEEEEENNNN!!!!!! Strahlend stehe ich heute auf den Stufen meiner Veranda und blicke in meinen Garten. Und der? Der strahlt zurück! Die ersten Sonnenstrahlen fallen durch die Kronen meiner Bäume, zerstreuen sich in ihnen, stürzen sich durch die Äste, um ihr zartes Licht auf bunte Blumen, blühende Büsche und auf frischgrüne Knospen zu werfen. Die frischen Farben fangen das Licht ein, saugen es auf und werfen es samt ihrer bunten Farben in die Welt hinaus. Auch die Tautropfen empfangen die zarten Sonnenstrahlen aufgeregt. Sie brechen ihr Licht, zerstreuen es in alle Regenbogenfarben, um dann in ihrem Farbenmeer einen glitzernden Tanz zu vollführen. Strahlend schön dieses Zusammenspiel aus Licht und Farbe. ..."

Den Garten umgraben – Alles auf Anfang

Die ersten Schritte zu meinem Traum "Heute liegt er da, nicht wie ein Garten voller Aufgaben, sondern wie ein Garten voller Möglichkeiten. Ich schaue den friedlich grasenden Schafen zu, weil sie sanft den Rasen kurz halten, dabei die Erde auflockern und sie auch noch düngen. Ich muss weder mähen, noch die Erde umpflügen, noch den Rasen düngen. All das passiert von selbst. Ich muss nur die Schafe hinein lassen. Auch die Blumen, können sich in Ruhe vermehren. Die Bienen sind es, die diese Aufgabe übernehmen. Ich darf sie dabei nur nicht stören. Meine Bäume, sind bereits stark genug. Schädlinge und Unkraut können ihnen nicht viel anhaben. Wenn ich die Sträucher noch ein wenig Pflege, werden auch sie stark genug sein sich selbst zu versorgen. Ich muss meine Pflanzen nicht schützen, ich muss sie nur stärken, dann können sie das ganz alleine...."

Was der Garten wirklich braucht

Voraussetzungen für ein Leben "Erschöpft sitze ich auf den Stufen meiner Veranda und starre in den Garten. So viel ist noch zu tun! Die Reiher müssen vom Teich fern gehalten werden, weil sie sonst meine Fische fressen, das Dach meines Gewächshauses muss repariert werden, weil es sonst rein regnet und die empfindlichen Pflanzen Schaden nehmen, die Raupen und Schnecken müssen fern gehalten werden, weil sie sonst meine Pflanzen fressen, das Schloss am Gartentor muss geölt werden, weil es sich sonst nicht mehr schließen lässt, der Vorgarten braucht einen Zaun, weil sonst die Wildschweine in ihm herumtrampeln, und und und...."

Ein stürmischer Tag

Wenn am Leben bleiben alles ist, was geht "Grau. Windig. Keine Vögel. Keine Schafe. Der Monsun von gestern hat seine Spuren hinterlassen. Verbittert starre ich in den Garten. Ein Nebel hängt über ihm und lässt meinen Blick verschwimmen. An meinem Teich sitzt ein Reiher. Vom Kompost weht ein beißender Geruch herüber. Ich schiebe die Tasse frischen Kaffees unter meine Nase, schließe meine Augen und atme den Duft ein. Vor meinem inneren Auge lasse ich Sonnenstrahlen durch die Wolken tanzen...."