Ein Windstoß und die Arbeit war umsonst…?

Nachsichtiger Umgang mit Rückfällen „Heulend sitze ich mitten auf meinem Rasen, das Gesicht tief in den Händen vergraben. Das darf doch alles nicht wahr sein! So viel Arbeit und nun soll alles umsonst gewesen sein? Vorsichtig schaue ich zwischen meinen Fingern durch. Doch, da liegen sie: Blätter! In mitten meines Rasens. Das muss der Herbstbeginn sein! Bald wird es stürmen, in Strömen regnen, der ganze Garten wird verwüstet sein!!! Vor meinem inneren Auge ziehen bereits Stürme auf. Stürme, die all meine Arbeit wieder zunichtemachen. Wofür dann das alles? Was habe ich erreicht, wenn es nach einem Sturm wieder alles zerstört sein wird? Ich will das einfach nicht sehen. Schnell springe ich auf und hechte die Stufen zu meiner Veranda hoch. Dort angekommen, verkrieche ich mich ganz tief unter meiner Decke.“ […]

Ich bin wie ich sitze

„Meine Nachbarin (die Yogalehrerin ohne Sixpack und Räucherstäbchen) hat sich bei ihrem Einzug eine Ratternsofa für ihren Balkon gekauft. Das Sofa fand sie bei eBay, ist somit also seitdem stolzer Zweitbesitzer. Bei der Abholung, schwärmten die Erstbesitzer von ihrem Outdoor-Sofa. So bequem und schick sei es und auch meiner Nachbarin gefiel das schicke Teil ganz wunderbar. Zwei Jahre lang nun steht es schon auf ihrem Balkon, oft sitzt oder liegt sie dort, genießt die Aussicht, liest, trinkt Kaffee (gerne auch mit dem Besuch von oben) oder plant ihre Yogastunden. Herrlich, oder? Ein großer Balkon, Blick ins Grüne und dazu ein Sofa, die Welt schien perfekt… und doch…“ […]