Grenzen setzen – ein Erfolg

Gestern habe ich mich über eine Anfrage einer ehemaligen Kollegin aufgeregt. Nachdem ich überlegt hatte, was mich daran aufregt, war mir klar, dass ich eine Grenze setzen muss. Nicht die Person war es, die mich aufgeregt hat, sondern das Thema. Es ging natürlich um die Arbeit. Die Arbeit, die ich hinter mir gelassen habe. Die Arbeit, die mir viel Leid zugefügt hat. Leid, das ich noch nicht verarbeitet habe.
Genau so erklärte ich es ihr dann auch:

„Nimm mir das jetzt bitte nicht übel, aber ich übe mich momentan im Grenzen setzen und muss das jetzt an dieser Stelle auch tun. Daher möchte ich dich bitten, dich mit Fragen rund um die Arbeit nicht mehr an mich zu wenden. Ich habe in den letzten drei Jahren sehr gelitten und muss da noch einiges verarbeiten. Mich triggert es jedes Mal, selbst wenn es nur eine kleine Frage ist. Für mich hängt da einfach zu viel Schmerz dran. Mit allem anderen kannst du dich gerne jederzeit an mich wenden und ich freue mich immer von dir zu hören.“

Ihre Antwort darauf rührte mich sehr.

„Ohje, du Arme. Das ist gut, dass du das sagst, das war mir nicht klar. Ich finde es stark und richtig, dass du diese Grenze ziehst! Und ich freue mich, auch unabhängig davon, Kontakt zu dir zu haben.“

In den letzten Wochen habe ich immer mal wieder mit Hilfe achtsamer Kommunikation versucht Grenzen zu setzen. Ich bin erstaunt, wie positiv die Menschen in meinem Umfeld darauf reagieren. Es bestärkt mich darin, diesen Weg weiter zu gehen.
Danke euch allen für eure tollen Reaktionen!

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