Wie könnt ich wegsehen, wenn Deine Krone sich im Sturm neigt

Tipps gegen den Quarantäne-Koller

Es ist meine Liebe, die ich Dir geben kann. Das ist nicht viel, aber unausschöpflich.
"Ich will Dir meine Liebe zu pusten,
möge sie als leichter warmer Hauch
all Deine Sorgen davon fliegen lassen."
~Joachim Lebens~

Ein herrlich sonniger Tag… eigentlich. Windstill… eigentlich. Wolkenlos… eigentlich. Kein Schädling in Sicht… eigentlich.
Mein Garten liegt in strahlendem Sonnenschein, die Schafe weiden (dabei sind sie immer die ersten, die bei dem geringsten Anflug eines Sturms verschwinden), die Bienen summen und die Vögel zwitschern. Hier, in meiner eigenen kleinen Welt, innerhalb meines efeuumrankten Zauns, ist die Welt in Ordnung. Doch etwas, macht mich stutzig. Es sind die Bäume und Sträucher, die über meinen Zaun hinaus ragen. Es sind ihre Kronen, die sich im Wind beugen. Auch wenn ihre Wurzeln fest verankert und ihre Stämme stark sind, brauchen sie gerade alle Kraft. Ich sehe ihren Kampf mit dem Wind, höre die Blätter rauschen und die Äste knacken. Was kann ich tun?

Eigentlich, wollte ich keinen Beitrag zur aktuellen Lage schreiben. Eigentlich, geht dieses ganze Corona-Thema an mir vorbei.
Eigentlich, genieße ich es, dass die Welt sich gerade langsamer dreht.
Eigentlich, kann ich diese ganze Panik nicht verstehen.
Eigentlich….

Ich sitze hier in meiner eigenen kleinen Welt, genieße Freiheit und Ruhe. Mir kommt diese ganze Krise gerade recht. Die Welt dreht sich langsamer, passt sich mehr meinem Tempo an. Sie wird ruhiger, kommt auch da mir sehr entgegen. Ja, ich genieße das alles gerade richtig. Versteh mich nicht falsch. Ich „freue“ mich nicht darüber, dass gerade Menschen sterben und der Rest der Welt scheinbar in Panik versinkt. Nein, natürlich nicht. Ich freue mich nur für mich. Ganz für mich, ganz egoistisch.

Doch dann kam das Thema näher.
Die ersten Familienurlaube wurden abgesagt.
Die leeren Regale im Supermarkt.
Die Sorge um die Großeltern, die schon ohne den Virus schwer krank sind, wuchs.
Freunde und Verwandte gingen ins Homeoffice und versuchten gleichzeitig ihre Kinder sich austoben zu lassen.
Meine Schwester wurde von einen auf den anderen Tag aus ihrem Auslandsjahr zurückgerufen (was freundlich ausgedrückt ist „Ihr müsst sofort nach Hause! Die Grenzen schließen.“) und die Sorge, ob sie es überhaupt zurück schafft.
Meine Mutter, die das alles gar nicht ernst nimmt und munter durch die Gegend spaziert.
Unsicherheit schwappt aus den Gesprächen mit meinen Freunden herüber. Wie wird es weitergehen?
Und was ich ganz stark von allen Seiten wahrnehme: Unruhe.
Während ich Zuhause sitze, die Ruhe und auch die Zeit mit mir genieße, geht der Großteil meines Umfeldes gerade die Wände hoch. Diese Unruhe, ist mir wahrlich vertraut. Dieses, mit sich alleine sein, keine Ablenkung zu haben. Auch ich musste erst lernen, es mit mir alleine auszuhalten. Und nun sehe ich meine Liebsten darunter leiden. Ja, die Unsicherheit vor dem was kommt, trägt ihren Anteil an dieser Unruhe, aber dagegen habe ich keine Abhilfe.

Ich möchte jedoch heute versuchen, euch allen ein Stück meiner Liebe zu schicken. Eine kleine Hilfestellung in dieser Zeit oder wenigstens das Gefühl, dass euch jemand ernst nimmt, an euch denkt und euch liebt.
Und deswegen ist dieser Beitrag heute nicht aus meinen Sorgen heraus entstanden, sondern aus den Sorgen meiner Liebsten. Denen ich hiermit all meine Liebe sende. Dieser Beitrag, ist für euch!

Ich teile meine Ideen in vier Bereiche auf:
Ablenkung
Zusammenhalt
Zeit nutzen
Ruhe finden
Nicht jeder Bereich ist für jeden etwas. Also schau Dir doch einfach an, was für Dich dabei ist, womit Du was anfangen kannst oder was Dich inspiriert. Das ist hier alles kein Muss, sondern nur eine Anregung.

Ablenkung

Die meisten Menschen in meinem Umfeld gehen derzeit die Wände hoch, weil sie nichts mit sich anzufangen wissen. Daher starte ich einfach mal mit dem Thema Ablenkung. Wer also die Wände hoch geht, findet hier vielleicht die Anregung für ein neues Hobby:

Einmuckeln

Für die Nicht-Rheinländer unter euch: Einmuckeln = es sich gemütlich machen. Wie das aussieht, davon hat jeder andere Vorstellungen. Bei mir gibt es zwei Möglichkeiten:
Schön-Wetter-Einmuckeln: Ab auf den Balkon, dort auf die Lounge kuscheln, selbstgemachte Limonade dazu und dann den ganzen Tag lesen oder dösen.
Schlecht-Wetter-Einmuckeln: Mir einen gemütlichen Platz in der Wohnung suchen (davon hab ich glücklicherweise ganz viele), einen Tee oder einen heißen Kakao dazu und dann den ganzen Tag lesen.

  • endlich mal wieder ein Buch lesen; hier meine aktuellen Empfehlungen:

Ein eher untypischer King-Roman, der auch Nicht-Fans gefällt. Eigentlich passiert nicht viel… aber das mit großer Anspannung.

Keine Ahnung, wie viele Theorien ich während des Lesens entwickelt habe. Und immer die Frage: Passiert das überhaupt wirklich?

Die Idee im Zelt zu wohnen ist großartig! Welche Tücken das jedoch aufweist, erzählt Boning in einer herrlich ehrlichen Art.

Ich liebe es! Ich liebe es! Ich liebe es! Ja, es ist mein absolutes Lieblingsbuch und es hat einen Traum in mir geweckt, der nicht ruhen will.

Ein Buch zum Eintauchen, Nachdenken und dabei die Welt einfach mal aus tausend Winkeln betrachten.

Ich glaube, meine Mutter kann das Buch noch heute auswendig. Kein anderes hat sie mir so oft vorgelesen.

  • Hörbücher; hier meine Lieblinge zum Wegsuchten:

Das Buch habe ich an einem Tag durchgelesen und musste mir dann noch das Hörbuch holen. Es ist lustig und spannend zu gleich und die Achtsamkeitstipps sind gold wert!

Ich liebe dieses Hörbuch und ich liebe Christoph Maria Herbst in seiner Rolle als Hitler. Das Buch ist urkomisch und zugleich fürchterlich schaurig zwischen den Zeilen.

Ich saß im Auto, ziemlich lange… denn ich stand im Stau. Doch ich musste so herzlich lachen bei diesem Hörbuch, dass ich wohl auch dem Fahrer neben mir gute Laune beschert habe.

Graue Zellen mit Spaßfaktor

  • Spiele, Kreuzworträtsel, Puzzle, Sudokus, Gedächtnistraining, Online-Escape-Rooms oder oder oder
    Hier meine Tipps für die Einzelquarantäne:
  • etwas Neues lernen: Musikinstrument, Sprache, Jonglieren (hierbei einen lieben Gruß an meinen ehemaligen Sportlehrer)… wenn nicht jetzt, wann dann?

Kreativ werden

  • malen (Mandalas, frei Hand, Zeichnungen, Aquarell, Malen nach Zahlen, … der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Mein persönlicher Tipp:
Und wenn die Kreativität noch nicht fließen will, schau Dir Bilder anderer Ausmaler an. Hier eines von mir aus dem Buch „Mein Zauberwald“ von Johanna Basford

Hier findest Du das Buch und auch die Stifte, die ich verwendet habe:

  • Basteln: Es müssen ja nicht gleich die Pappfensterbilder sein, die Du in der Grundschule gemacht hast. Meine beste Freundin treibt da gerade etwas ganz anderes: Sie bastelt ein Scrapbook. Egal ob Du einen Kalender, ein Mood-Book, ein Reisetagebuch oder eine Rezeptesammlung gestalten möchtest, warum das Ganze nicht etwas Aufpeppen? Ein paar Anregungen dazu findest Du hier:
Hier findest Du Zubehör

https://www.scrapbook-werkstatt.de/Start

  • Schreiben: War klar, dass das kommt, oder? Schreibe einen Blog, Geschichte, Gedichte, ein Buch, Deine Erfahrungen oder (Achtung, Geheimtipp!): Setz dich ans Fenster (ja, ganz wie die Omas früher), beobachte Deine Nachbarn und schreib darüber lustige Geschichten

Für Leib und Seele

Auch unserem Körper sollten wir jetzt nicht vergessen. Bewegung und gutes Essen sind Selbstliebe für den Körper und für die Seele.

  • Sport: Ob Du die Möglichkeit hast draußen Sport zu machen, hängt wohl davon ab in welcher Gegend Du wohnst. Bei mir ist es absolut machbar, eine Runde durch den Wald zu joggen oder zu spazieren ohne dabei anderen Menschen zu nah zu kommen. Eine Freundin, die mitten in der Stadt wohnt, sagte mir jedoch, dass sie es bei dem Massenauflauf lieber nicht wagen will.
    Für alle anderen heißt es also ab ins Netz (oder wie ich eher ans Bücherregal). Dort gibt es genügend Anleitungen und Videos zum Homesporten (jaja, das Wort gibt es nicht, gefällt mir aber trotzdem).
    Für Sportmuffel: Kann ich verstehen ihr Lieben. Aber geht wenigstens eine Runde um den Block (vielleicht spät abends oder früh morgens, wenn es nicht so voll ist) oder macht eine Viertelstunde Sport Zuhause. Das muss kein ehrgeiziges Ziel haben, nur etwas Bewegung.
  • Ausmisten: Das macht aktiv und tut auch der Seele gut. Vor allem im Kleiderschrank kommen dabei auch längst vergessene Lieblinge zum Vorschein.
  • Frühjahrsputz: Ach komm, der steht jetzt sowieso an! Mal wieder alle Schränke auswischen, die Fenster putzen und was man sonst noch alles nicht jede Woche macht. Ist kein Sport, bringt einen aber trotzdem zum Schwitzen und das Ergebnis ist sichtbarer als bei einer Viertelstunde Bodenübungen.
  • Tanzen: Ohja! Das macht gute Laune und bewegt alle Muskeln. Dafür braucht man auch keine Disco, nur etwas Platz im Wohnzimmer und schwungvolle Musik. Na los, trau Dich!
  • und für alle die mit Partner in Quarantäne sitzen… euch fällt bestimmt auch noch eine andere Möglichkeit der Bewegung ein 😉
  • Neue Rezepte ausprobieren: Vor drei Jahren habe ich mich durch ein Kochbuch gekocht und entdeckte dadurch eine ganz neue Welt. Meera Sodha hat mich mitgenommen, nicht nur nach Indien, sondern auch zu ihrer Familie, in ihr Haus und in ihre Küche. Man spürt, wie sehr sie mit dem Herzen in der Küche ist und wie tief verwurzelt diese Leidenschaft in ihrer Familie ist. Wer seitdem bei mir zu Gast war, hat Meera bereits kennengelernt. Auch mein Geheimrezept für einen extra scharfen Chaitee, basiert auf ihrem Rezept.

Zusammenhalten

In meiner Stadt haben sich die Wohlfahrtsverbände zusammengetan, um in dieser Krise Hilfestellung zu leisten. Dafür suchen sie ehrenamtliche Helfer, die z.B. für andere einkaufen gehen oder soziale Kontakte (per Telefon, E-Mail oder Chat) ersetzen sollen. Es gibt Menschen, die zur Risikogruppe gehören und daher das Haus nicht verlassen sollten. Durch die Unterstützung müssen sie das auch nicht. Wir können sie alle gemeinsam schützen und unterstützen. Wenn ihr also Kapazitäten über habt und gerne helfen wollt, dann wendet euch doch an die Verbände eurer Stadt oder organisiert selbst etwas. In meiner direkten Nachbarschaft haben wir jungen Leute sehr schnell unsere Hilfe angeboten und erledigen Einkäufe für die älteren Nachbarn.
Wenn Du anderen Deine Unterstützung anbietest, hilfst Du nicht nur ihnen, sondern auch Dir selbst. Du hast für diese unsichere Zeit eine Ablenkung und das Gefühl etwas Gutes zu tun, hebt auch den eigenen Selbstwert. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Menschen, die anderen helfen, glücklicher sind und weniger an Depressionen leiden. Glaubst Du nicht? Na dann probiere es doch einfach mal aus!
Ein Thema liegt mir noch am Herzen: Wenn ihr mitbekommt, dass in eurer Nachbarschaft eine Corona-Party stattfindet, bitte seht nicht weg! Versucht mit den Nachbarn zu sprechen oder ruft anonym die Polizei. Das mag dem Nachbarn gegenüber gemein klingen, aber ehrlich Leute, wir sind jeder Einzelne dafür verantwortlich, dass die Situation nicht unnötig schlimmer wird. Damit, dass wir uns alle vernünftig und besonnen verhalten, schützen wir auch andere.
Lasst uns alle mehr zusammenrücken und unsere Kapazitäten so aufteilen, dass alle davon zehren können.

Die Zeit nutzen

Für mich kommt diese Zeit gerade richtig. Ich brauche Ruhe und Zeit, um mich mit mir selbst auseinanderzusetzen, mich zu fragen wer ich bin und wo ich hin will. Ich nehme die Krise daher gerade als Geschenk wahr. Ich persönlich glaube, dass wir diese Krise als Chance sehen sollten. Eine Chance, uns alle wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Meine Empfehlung daher: Ausmisten im Kopf.
Keine Ahnung was ich meine? Dann stell Dir doch mal folgende Fragen:

Was wollte ich immer schon mal machen?
Wofür hatte ich in den letzten Jahren zu wenig Zeit?
Was würde ich gerne an meinem Leben ändern?

Vielleicht wolltest Du schon lange eine neue Sprache lernen? Oder Jonglieren? Ein Instrument spielen? Ein Buch schreiben?
Oder wolltest Du schon lange mal wieder in Ruhe ein Buch lesen? Den Keller ausmisten? Einen Lebensplan für die nächsten Jahre machen? Mehr Zeit mit der Familie verbringen? Dich mal wieder um Dich kümmern?
Bist Du in Deinem Job nicht glücklich? Oder in Deiner Beziehung? Ja, sich diese Fragen ehrlich zu beantworten kann manchmal wehtun. Aber mal ehrlich, willst Du die Fragen, die sich in Deinem Unterbewusstsein auftun weiter ignorieren? Jetzt hättest Du endlich Zeit, Dich damit auseinanderzusetzen und Veränderungen in Ruhe zu planen. Und falls Dir dafür noch Anregungen fehlen, schau Dir doch einfach mal meine Gartenplanung an.

Innere Ruhe finden

Für alle, die jetzt trotzdem noch die Wände hochgehen, fasse ich hier noch ein paar Tipps zusammen, wie man sich selbst zur Ruhe bringen kann. Eines ist dabei allerdings wichtig: kein Aber, keine Ausreden. Ja, die Situation ist momentan etwas verunsichernd, aber ehrlich, Du kannst es jetzt nicht ändern, Du kannst nur Deine Einstellung dazu ändern. Also los!

Meditation für Einsteiger

Wer es noch nie mit Meditieren probiert hat, dem wird das anfangs vielleicht nicht ganz so leicht fallen. Daher hier meine Einsteigertipps:

  • Wolken beobachten: Setze Dich gemütlich an ein Fenster oder nach draußen, schau in den Himmel und beobachte einfach die vorbeiziehenden Wolken. Versuche dabei nicht zu denken. Kommen Gedanken auf, dann versuche Dich wieder bewusst auf die Wolken zu konzentrieren. Wenn Dir das noch sehr schwer fällt, dann versuche doch mal Figuren in den Wolken zu erkennen. Auch dadurch fokussierst Du Deine Gedanken. Sind gerade keine Wolken da, kannst Du auch den Wind in den Bäumen oder die vorbeiziehenden Vögel beobachten.
  • Den Vögeln lauschen: Öffne das Fenster oder gehe nach draußen, mache es Dir bequem und schließe Deine Augen. Achte jetzt nur auf das, was Du hörst. Das müssen nicht unbedingt nur die Vögel sein, das kann auch der Nachbar im Garten sein, der gerade den Rasen mäht oder die Nachbarin auf der anderen Straßenseite die von ihrem neuen Kuchenrezept erzählt. Völlig egal was Du hörst, nimm es wahr und versuche es nicht zu bewerten (z.B. ach der blöde Rasenmäher, warum mäht der Typ gerade jetzt?!). Fällt es Dir schwer Dich zu konzentrieren, dann male Dir doch zu den Geräuschen kleine Geschichten aus. Z.B. wenn Du einen Jogger hörst: Trainiert er gerade für etwas? Geht es ihm wie Dir und er geht Zuhause die Wände hoch? Oder hofft er die nette Hundebesitzerin von letzter Woche wiederzusehen?

Entspannungsdreiklang

Von dem Buch „Achtsam Morden“ von Karsten Dusse habe ich ja bereits öfter geschwärmt (und werde es garantiert auch noch ganz oft tun), daher hier eine seiner Achtsamkeitsübungen:

„Wenn Sie eine Anspannung bemerken, machen Sie sich drei Dinge klar:
1. Sie müssen nichts verändern.
2. Sie müssen nichts erklären.
3. Sie müssen nichts bewerten.
Sie müssen nichts tun, um zu entspannen. Allein, die Anspannung zu bemerken und zu akzeptieren, wirkt manchmal schon Wunder. Sie müssen auch nicht nach der Ursache der Anspannung suchen. Erlauben Sie sich einfach angespannt zu sein. Und Sie müssen nicht bewerten, wie sich die Anspannung auf Sie auswirkt. Lassen Sie die Anspannung Anspannung sein. Und bemerken Sie, wie die Anspannung dadurch von selbst einfach vorüberzieht.“

Lächeltherapie

Es ist so einfach wie es effektiv ist: Geht es Dir schlecht, dann lächle. Klingt bescheuert? Mag sein, funktioniert aber trotzdem. Wenn ich schlechte Laune habe, dann lache ich mir selbst im Spiegel ins Gesicht. Auch mein Morgenritual, ist mit einem Lächeln vorbei. Das kommt inzwischen schon ganz von alleine wenn ich mit dem Kaffee in der Hand auf dem Balkon stehe, in die Ferne schaue und laut sage: „Good morning world! How are you today?“ Und so beginnt der Tag mit guter Laune.
Ist Dir zu doof? Okay, dann schnapp Dir Deinen Mithäftling und spielt „Wer zuerst lacht, verliert!“. Wie das geht? Also: Ihr setzt euch gegenüber und versucht euch abwechselnd zum Lachen zu bringen. Egal ob mit Grimassenschneiden oder Witzeerzählen, nur Anfassen ist nicht erlaubt. Der Andere versucht darauf nicht zu reagieren. Fängt er aber an zu Grinsen, so hat er verloren. Mit Hilfe einer Stoppuhr könnt ihr überprüfen, wer zuerst angefangen hat zu lachen. Um dem Ganzen noch etwas Würze zu geben: Wie wäre es, wenn der Verlierer en Müll rausbringen, das Mittagessen kochen oder eine Fußmassage machen muss?

Achtsamkeit

Und für alle die noch ein bisschen mehr Achtsamkeit in ihr Leben bringen wollen, ist ja gerade irgendwie der passende Zeitpunkt dafür, dem empfehle ich folgendes Buch:

Inzwischen sitze ich auf einer Picknickdecke unter den Bäumen und lausche dem Wind. Ich habe die Erde über ihren Wurzeln gefestigt, hier und da einen Ast gestützt, lose Äste aus der Krone entfernt und sie mit Dünger versorgt. Mehr kann ich nicht tun. Jetzt sitze ich hier und bin einfach nur da. Sitze hier, mit einem Herz voll Liebe und bin da. Denn manchmal ist da sein und lieb haben alles, was man tun kann.

Wie vertreibst Du Dir die Zeit? Hast Du auch noch kreative Tipps? Na dann her damit!

Ein Gedanke zu “Wie könnt ich wegsehen, wenn Deine Krone sich im Sturm neigt

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